Straßenumbenennung in Lünen

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In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden in Lünen 2 Straßen von unbekannten Antifaschist_innen umbenannt. Im nachfolgenden zitieren wir den Indymedia- Artikel von den „Autonomen Stadtgespenstern 534″ :

wir haben in lünen die moltkestraße in kniebel Str und die ferdinand-sauerbruch-straße in albert-bruch-str umbenannt.
heute nacht haben wir, die autonomen stadtgespenster 534, in lünen 2 straßen umbenannt. zuerst die ferdinand-sauerbruch-straße in lünen- brambauer.ferdinant sauerbruch beteiligte sich, im november 1933, in einem brief „an die ärzteschaft der welt“ am weltweit verbreiteten bekenntnis der deutschen professoren zu hitler und zum nationalsozialismus. (mehr…)

Neues zu unbenannten Straßen in Lünen

Eine Weile ist es nun schon her. Die Agnes-Miegel- Straße und die Karl-Wagenfeld-Straße wurden umbenannt (wir berichteten). Doch was kam dabei herum? Die neuen Straßenschilder sind bereits montiert, aber die alten Schilder hängen nach wie vor. Ihre „Ungültigkeit“ ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schilder mit Klebeband durchgestrichen sind. Die Schilder sind nach wie vor da und lesbar. Das ist wohl nicht der Sinn der Umbenennung der Straßen. Wir fordern die Stadt augenblicklich dazu auf, die alten Schilder zu entfernen. . Selbst wenn das bald geschehen sollte so gibt es in Lünen aber immer noch einige Straßen dessen Namensgeber_innen auch eine fragwürdige Vergangenheit haben. So hat z.B. auch der Namensgeber der Moltkestraße eine umstrittene Geschichte. Helmuth Karl Bernhard von Moltke war ein preußischer Generalfeldmarschall und hatte als Chef des Generalstabes wesentlichen Anteil an den preußisch/deutschen Kriegen wie z.B. im Deutsch-Dänischen Krieg, im Preußisch-Österreichischen Krieg und im Deutsch-Französischen Krieg. Kriege die gezeichnet waren von Rassismus und Antisemitismus. Daher ist es auch bei dieser Straße mehr als überfällig sie umzubennen, da solche Menschen keine Plattform in Form einer Straße verdienen. Wir fordern daher die Stadt zusätzlich dazu auf, sich intensiver mit den Namensgeber_innen Lüner Straßen auseinander zu setzen und längst überfällige Änderungen zu unternehmen.

Aufruf zur Gedenkdemo in Solingen

via: http://solingen93.org/

Am 29. Mai 1993 verübten vier junge Männer einen Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç. Gürsün Ince, Hatice Genç, Gülüstan Öztürk, Hülya Genç und Saime Genç starben in den Flammen bzw. beim Sprung aus dem Fenster, weitere Familienmitglieder wurden teilweise schwer verletzt. Drei Tage zuvor hatte der Deutsche Bundestag mit der Einführung der sogenannten Drittstaatenregelung das Grundrecht auf Asyl in Deutschland faktisch abgeschafft. Beide Ereignisse jähren sich im Mai 2013 zum 20. Mal. (mehr…)

Letzte Infos zum 1.Mai in DO

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Naziaufmarsch ist erlaubt!Also raus auf die Straße!Jetzt erst recht!!+++Die Nazis haben am 30.04. eine Vorrabenddemo im Kreuzviertel angekündigt- Infos zu Gegenaktivitäten hier+++Die Anreiseempfehlung für den 1.Mai gibt es hier+++Auch Lüner Neonazis, wie z.B. David L. oder Marc S. fahren am 1.Mai nach Dortmund, also passt auf euch auf!

Naziaufmarsch vorerst verboten

via: dortmund.blogsport.de

In einer soeben veröffentlichten Pressemitteilung hat die Dortmunder Polizei verkündet, dass der geplante Aufmarsch der Partei „Die Rechte“ am 1. Mai verboten ist. Laut Polizei ist die Demonstration „traditionsbildend“ für die Verbotene Kameradschaft „Nationaler Widerstand Dortmund“ und deshalb wie alle anderen Fortsetzungen der Gruppen-Aktivitäten untersagt. (mehr…)




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