Archiv der Kategorie 'Kritik'

Alerta!-Bündnis zum offenen Brief gegen Rechte Gewalt der Beratungsstelle Backup

via: Alerta-Bündnis

Anlässlich eines offenen Briefs der Beratungsstelle Backup veröffentlicht das NRW-weite Antifabündnis Alerta! folgende Stellungnahme:

Als antifaschistische Gruppen aus Dortmund und NRW sehen wir die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt, Backup, als wichtigen Bestandteil im Kampf gegen die Neonazis. Die 116 Menschen, die im vergangenen Jahr die Dienste der Beratungsstelle in Anspruch nehmen mussten, unterstreichen die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung. Der am Montag als “Offener Brief gegen die rechte Gewalt in NRW” von der Beratungsstelle Backup veröffentlichte Text enthält jedoch Passagen, die so nicht tragbar sind. In mehreren “Appellen” wendet sich Claudia Luzar, die wissenschaftliche Leiterin der Beratungsstelle, in dem Schreiben unter anderem an die Neonazis und ihre Gegner, aber auch an Politik, Behörden und Presse. Insbesondere die ersten beiden “Appelle” enthalten Aussagen, die unserer Ansicht nach im Gegensatz zu den Zielen einer unabhängigen, parteiischen Opferberatung stehen, die sich Backup auf die Fahnen schreibt. (mehr…)

Pressemitteilung: Umbenennung der Agnes- Miegel – Str. & Karl-Wagenfeld-Str.

Presse:

Rurnachichten vom 05.06.2012: „Neue Namen für zwei Lüner Straßen“

Lünen. Am 22.03.2012 beschloss der Lüner Rat mit 44 Stimmen zu 7, dass der Umbenennung der Agnes-Miegel-Str. und der Karl-Wagenfeld-Str. nun nichts mehr im Wege stehe. Beide Straßennamen hatten Monate zuvor, für Diskussionen gesorgt, aufgrund der beiden Namensgeber_innen und der Rolle im 3. Reich, die sie spielten. Sowohl Agnes Miegel, die eine bekennende Verehrerin Hitlers war, als auch Karl Wagenfeld, welcher als „Triebkraft der westfälischen Heimatbewegung“ galt und somit zugleich als Repräsentant fremdenfeindlicher und rassistischer Anschauungen, gehörten zu den unkritischen Befürwortern des Nationalsozialismus. Beide waren Journalisten und Autoren, die ihre Arbeit stets an die Propaganda des NS- Regimes anpassten. (mehr…)

Zum Begriff der Toleranz

Die bürgerliche Forderung nach mehr Toleranz in unserer Gesellschaft, ist die Forderung eines demokratischen Grundsatzes, welcher längst Stützpfeiler der demokratischen Verfassung ist. Z.B. beruht der Artikel der Meinungsfreiheit auf der demokratischen Toleranz der freien Meinungsäußerung. Mensch solle diese Menschen, Menschen, die „anders sind akzeptieren/ tolerieren. Das Bürgertum glaubt der Begriff der Toleranz sei positiv und somit erstrebenswert. Doch Toleranz bedeutet nicht zwangsläufig, z.B. antirassistisch du denken und oder zu handeln. Doch was bedeutet der Begriff der Toleranz überhaupt? Wenn man sich die Wortdefinition bei Wikipedia einmal anschaut liest mensch folgendes:

Toleranz, auch Duldsamkeit,[1] ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.[2] Gemeint ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung unterschiedlicher Individuen.[3]“ (Quelle) (mehr…)

Alltagsscheiße!

Aufstehen, arbeiten, schlafen gehen…

Wir kennen das alle: Mensch wacht morgens auf, weil der Wecker klingelt. Müde und gestresst macht mensch sich auf den Weg zur Arbeit oder zur Schule. 5 Tage die Woche, 8 Stunden am Tag, teilweise mehr, teilweise weniger. Aber warum? Weil wir „müssen“! Wir „müssen“ zur Schule gehen, weil aus uns ja was werden muss. Sonst landen wir auf der Straße und müssen zusehen. (mehr…)

„Kannst du mich mitnehmen?“

Wer in Dortmund und anderen Städten des Ruhrgebiets von Sozialleistungen lebt hat ein Problem. Im monatlichen Regelsatz für Hartz 4 Bezieher sind etwa 12€ für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln vorgesehen. Damit kann mensch ab 2012 noch nicht einmal eine einzelne Fahrt vom einen Ende des VRR-Gebiets zum anderen lösen. Der VRR bietet ein „Sozialticket“ an, ein Monatsticket für 30€. Das ist nahezu dreimal mehr als den Beziehern von Hartz 4 zur Verfügung steht.

Eine Initiative ruft dazu auf gegen diese ignoranten und zynischen Zustände aktiv zu werden. Die Initiative Sozialticket.info fordert ein den Regelsätzen angepasstes Sozialticket für nicht mehr als 15€. Jede_r Besitzer_in eines „Ticket2000″, Semester-, Firmen-, Young-, oder Bärentickets ist berechtigt, an Werktagen nach 19 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen ganztägig eine Person kostenlos mitzunehmen. Wer einen Menschen in Bus oder Bahn mitnehmen kann, soll dies mit einem roten Button an der Kleidung sichtbar machen. (mehr…)




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