Neues zu unbenannten Straßen in Lünen

Eine Weile ist es nun schon her. Die Agnes-Miegel- Straße und die Karl-Wagenfeld-Straße wurden umbenannt (wir berichteten). Doch was kam dabei herum? Die neuen Straßenschilder sind bereits montiert, aber die alten Schilder hängen nach wie vor. Ihre „Ungültigkeit“ ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schilder mit Klebeband durchgestrichen sind. Die Schilder sind nach wie vor da und lesbar. Das ist wohl nicht der Sinn der Umbenennung der Straßen. Wir fordern die Stadt augenblicklich dazu auf, die alten Schilder zu entfernen. . Selbst wenn das bald geschehen sollte so gibt es in Lünen aber immer noch einige Straßen dessen Namensgeber_innen auch eine fragwürdige Vergangenheit haben. So hat z.B. auch der Namensgeber der Moltkestraße eine umstrittene Geschichte. Helmuth Karl Bernhard von Moltke war ein preußischer Generalfeldmarschall und hatte als Chef des Generalstabes wesentlichen Anteil an den preußisch/deutschen Kriegen wie z.B. im Deutsch-Dänischen Krieg, im Preußisch-Österreichischen Krieg und im Deutsch-Französischen Krieg. Kriege die gezeichnet waren von Rassismus und Antisemitismus. Daher ist es auch bei dieser Straße mehr als überfällig sie umzubennen, da solche Menschen keine Plattform in Form einer Straße verdienen. Wir fordern daher die Stadt zusätzlich dazu auf, sich intensiver mit den Namensgeber_innen Lüner Straßen auseinander zu setzen und längst überfällige Änderungen zu unternehmen.





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