Gedenken zum 9.November

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Heute ist es auf den Tag 74. Jahre her, als in Deutschland, vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewalt- und Hetzmaßnahmen gegen Juden und jüdinnen stattfanden. Im Laufe der Novemberprogrome vom 7. bis zum 13. November wurden
etwa 400 Menschen ermordet oder in den Selbstmord getrieben.Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, von denen Hunderte ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben.

Auch in Lünen wurden diese grausamen Verbrechen verübt. So versuchten Terrortrupps der SS und SA die Synagoge an der Kirchstr. anzuzünden, in der auch eine jüdische Schule und eine Hausmeisterwohnung war . Die Brände konnten aber von der Feuerwehr gelöscht werden. Die Synagoge wurde dann im Laufe des Krieges durch Bomben zerstört. Doch alles was nicht niet- und nagelfest war wurde von den Nazis auf den Marktplatz geschleppt und verbrannt. 4 jüdische Bürger kamen im Laufe der Nacht ums Leben. 2 wurden in ihren Wohnungen in Lünen Süd erschossen, der dritte wurde in die Lippe getrieben, in der er dann auch ertrank und der 4. starb an den Folgen seiner Misshandlungen. Weitere Juden und Jüdinnen wurden misshandelt und weitere Wohnungen und Geschäfte zerstört. Die Täter wurden erst 10 Jahre später bestraft. Nach der Reichsprogromnacht wurde auch der jüdische Friedhof an der Münsterstr. /Ecke Goethestraße, der sogenannte Judenberg, eingeebnet und somit zerstört. Man kann nicht genau sagen, wieviele Juden und Jüdinnen in Lünen ums Leben kamen, da alle amtlichen Dokumente vom NS – Regime vernichtet wurden.An diese grausame Nacht erinnern in der Lüner Innenstadt nur noch 2 Denkmäler. Eins direkt an der Lippe und ein Gedenkstein dort, wo damals die Synagoge stand.

Anlässlich des 9. Novembers wurde in City- Nähe ein Transparent mit der Aufschrift „Kein Vergeben, kein Vergessen!“ an eine Brücke gehangen(siehe Bild oben). Desweiteren stellten wir Kerzen an das Judendenkmal in der City ,um den 4 in der Nacht des 9. Novembers verstorbenen Juden zu gedenken, und hielten eine Schweigeminute ab. Auch die Polizei ließ sich blicken, fuhr aber nach Blicken der Verwirrung wieder weiter.

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