Archiv für März 2012

Solidarität mit „Pussy Riot“

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Die feministische Aktions-Gruppe Pussy Riot ist heftiger Repression ausgesetzt. Zwei Aktivist_innen befinden sich in Haft. Ihnen wird vorgeworfen, an regierungsfeindlichen Aktionen teilgenommen zu haben. Es gibt diverse online als auch offline Soli-Aktionen. Solidarität zeigen! Freiheit für Pussy Riot!

Soli-Mails

Es gibt die Möglichkeit Soli-Nachrichten and Pussy Riot zu schicken!
Mails an die Adresse pussriotsolidarity@gmail.com werden immer wieder ausgedruckt und den Verhafteten in den Knast gebracht.

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Infos zu gestrigen Vorfällen

Polizei sprengt „Schmuddel“-Gedenkveranstaltung

Via: Antifa Union

Pressemitteilung des Dortmunder Antifa-Bündnisses
vom 28.03.2012

Am 7. Jahrestag der Ermordung des Punks Thomas Schulz durch den Dortmunder Neonazi Sven Kahlin nahmen etwa 150 Menschen an einer Kundgebung zum Gedenken an den Ermordeten teil. Überschattet wurde das Gedenken durch Übergriffe der Dortmunder Polizeihundertschaft, bei denen sowohl Freunde des Opfers als auch Teilnehmende der Kundgebung verletzt wurden. (weiter)
Ergänzung: Ein Video des Vorfalls wird Freitag veröffentlicht unter: http://dab.nadir.org/

Hausdurchsuchung im „Nationalen Zentrum“

Via: Antifa Union

Gestern Abend durchsuchte ein Großaufgebot der Polizei das „Nationale Zentrum“ an der Rheinischen Straße 135 in Dorstfeld. Die Neonazis hielten dort gerade ihren „Kameradschaftsabend“ ab und planten just in diesem Moment die Durchführung ihres Naziaufmarsches am kommenden Samstag, als die Polizei die Räumlichkeiten stürmte. 53 Personen aus unter anderem aus Dortmund und Unna, die sich gerade in dem rechten Zentrum aufhielten, wurden daraufhin von der Polizei kontrolliert. (weiter)

Agnes- Miegel – Str. & Karl-Wagenfeld-Str. werden unbenannt

Am 22.03.2012 beschloss der Lüner Rat mit 44 Stimmen zu 7, dass der Umbenennung der Agnes-Miegel-Str. und der Karl-Wagenfeld-Str. nun nichts mehr im Wege stehe. Über die Umbenennung wurde lang diskutiert, denn sowohl Agnes Miegel, welche eine Verehrerin Adolf Hitlers war, als auch Karl Wagenfeld waren bekannte und erfolgreiche Schriftsteller während der NS- Zeit. Eine namentliche Alternative wurde noch nicht bekannt gegeben. Wir schlagen vor, die Straßen, in die Sophie-Scholl-Straße und die Hans-Scholl-Straße um zu benennen.

Auch anderer Orts, wie z.B. in Schwerte wurde die Agnes-Miegel-Straße, ganz zum Empören lokaler Neonazis, unbenannt (siehe auch).
Carla N. , Pressesprecherin des „Schwarzen Zuckers“ meint dazu:“ Es war längst überfällig diese Straßen, um zu benennen, boten diese Straßen doch eine unangebrachte Ehrung, deutscher NS-Schriftsteller_innen. Eine Umbenennung in die Sophie-Scholl-Str. und Hans-Scholl-Str. wären angebracht, denn man sollte viel mehr die Menschen ehren, die Widerstand gegen das damalige NS- Regime geleistet haben, als die, die das NS- Regime stillschweigend akzeptiert oder sogar befürwortet haben.

NPD Unna/Hamm distanziert sich vom „NWLK“

Auf ihrer Internetseite veröffentlichten die Neonazis im Anzug, am 08. März eine Stellungnahme zu den Vorfällen bezüglich des „Nationalen Widerstands Lünen Kamen“. Dieser hatte auf seiner Internetseite die Opfer der NSU – Morde denunziert und offen seine Sympathien zur rechten Terrororganisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ bekannt gegeben. Das ging Herrn Hans-Jochen Voß, Kreischef der NPD Unna/ Hamm offenbar zu weit(vermutlich war es eher zu offensichtlich und schlecht für die Publicity der NPD) , was ihn offenbar dazu veranlasste, sich öffentlich vom „NWLK“ zu distanzieren. (mehr…)

„Lüner Rechte verherrlichen NSU-Morde“ – DerWesten berichtet

In einem Bericht vom 09.03.2012 berichtet „DerWesten“ über die Denunzierung der NSU- Morde durch den „NW Lünen Kamen“( Wir berichteten) . So heisst es unter anderem: „Die Lüner Rechtsextremen-Szene sorgt bei Gleichgesinnten für Aufsehen und schockt ihre Gegner: Offensiv wie kaum eine andere Gruppierung unterstützt sie die Morde der Zwickauer Terrorzelle, bezeichnet sie als „ethnische Säuberung“. Im gleichen Atemzug fordert sie zum „Kampf […] gegen das Verräter-Regime“ auf – und zwar „notfalls mit allen Mitteln“.“ (mehr…)




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