Archiv für November 2011

Zur Situation in Dortmund

Hier 2 Berichte über die Zustände in Dortmund. In den 2 Berichten wird die rechte Gewalt in Dortmund thematisiert:

ARD Tagesthemen:

ARD-Morgenmagazin (MoMa):

Neonazis in NRW

Hier eine Dokumentation des WDR über rechte Strukturen in NRW:

Klick

Farbanschlag auf Kriegsdenkmäler

Unbekannte haben in der Nacht zum Volkstrauertag 2 Kriegsdenkmäler in Lünen attackiert. Im Internet konnte man ein Bekennerschreiben finden . Das „Linksradikale Kollektiv Kreis Unna“ schreibt, dass die keinen Bock mehr hätten auf „geheuchelte Trauerscheisze, die jährlich am Volkstrauertag stattfindet“ und aus diesem Grund gezielt die beiden Denkmäler angegriffen hätten.

Auch in Dortmund hat es gezielte Anschläge auf diverse Denkmäler gegeben, wie man dem Bekennerschreiben des „Antifaschistischen Aktionskomitee“ entnehmen kann.

In Gedenken an die Reichsprogromnacht am 9.November 1938

Heute ist es auf den Tag 73. Jahre her, als in Deutschland, vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewalt- und Hetzmaßnahmen gegen Juden und jüdinnen stattfanden. Im Laufe der Novemberprogrome vom 7. bis zum 13. November wurden
etwa 400 Menschen ermordet oder in den Selbstmord getrieben.Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, von denen Hunderte ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben.
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Antifaschistischer Herbstputz in Lünen

Uns erreichte vor einigen Tagen eine Mail, der wir entnehmen konnten, dass sich anscheinend unbekannte Antifaschist_innen in der Nacht des 03.11.11, daran gemacht haben , die bestehenden Schmiereien der F.N.A.L. rund um den Triftenteich,der Innenstadt und Umgebung unkenntlich zu machen. Die Schmiereien, unter anderem Schablonen, die zum „Nationalen Antikriegstag“ in Dortmund aufriefen, sollten wohl das „Gebiet“ makieren, dass der Neonazi Andre M., bei einem Angriff auf einen vermeintlichen Antifaschisten, in der Nähe des Triftenteichs, erwähnte (siehe auch „Da krieg ich ja KARIES“).

In einem Gespräch mit unserer Pressesprecherin Carla Nischkoff erzählten die Unbekannten: “ Wir haben kein Bock mehr auf Nazipropaganda in Lünen! Die Neonazis wollen seit Langem eine Tabuzone für Antifaschist_innen schaffen und wir wollten ihnen zeigen, dass der Schwachsinn, den Neonazis vertreten, keinen Bestand hat! Viele Neonazis denken sie könnten in ihrer „Möchtegernhomezone“ machen was sie wollen, aber den Zahn werden wir ihnen ziehen! Wenn die Stadt sich seit nun 2 Jahren nicht um die Schmiereien kümmert, tun wir das eben!

Wir solidarisieren uns mit den Unbekannten und wünschen uns auch für die Zukunft, mehr Menschen, die zur Tat schreiten, oder in diesem Fall zur Spraydose greifen!




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