Bewegung in Lünen

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Zur Zeit macht in Lünen ein erfreulicher Trend die Runde, denn anscheinend ist die Streetartszene in Lünen dabei, sich zu entwickeln und das freut uns natürlich. In Zeiten von grauen Betonklötzen und öder Alltagsmonotonie ist ein buntes Stadtbild doch weitaus wünschenswerter.

So kann man beobachten, dass es z.B. rund um den Preußen Bahnhof verschiedene Künstler gibt, die sich vom ständigen Überstreichen nicht unterkriegen lassen und immer wieder enrneut versuchen, den hässlichen Bahnhof optisch aufzuwerten! Auch auf der Bahnstrecke von Horstmar nach Lünen kann Mensch beim “ Aus dem Fenster gucken“ vieles an Graffiti und Streetart entdecken. So haben sich anscheinend auch Jugendliche die kein Bock auf Nazis haben, es sich nicht nehmen lassen, Sätze wie „Gegen Nazis“ an der Bahnstrecke sichtbar zu machen. Doch auch in der Innenstadt findet man neuerdings Sätze oder Wörter wie „No Nazis“ oder „Antifa Area“ die ziemlich groß an verschiedenen Orten die Mauern zieren. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den unbekannten Malern und/ oder Malerinnen! Auch anderen Malern und Malerinnen ist es wohl ein Dorn im Auge wenn Neonazis ihre Propaganda irgendwo hinschmieren, denn man kann beobachten, dass Nazipropaganda auch von ihnen übersprüht und unkenntlich gemacht wird.

Leider ist Graffiti immernoch in den Augen vieler Menschen (Spießertum,Polizei etc.) keine Kunst sondern nur Vandalismus und wird teilweise mit besonders hohen Geldstrafen oder sogar Gefängnissstrafen bestraft. In Lünen gibt es aber auch bis heute keine “ legalen Wände“ an denen Menschen ungestraft kreativ sein können, so oft und so lange wie sie wollen. So gibt es immer wieder nur halblegitime Wände bzw. Orte an denen kreative Menschen sich austoben können. So z.B. die „Robertsmauer“ in Lünen oder der Südbahnhof in Dortmund. Vielleicht sollte MENSCH, statt Graffitischutzfarbe zu entwickeln, sich einfach mal Gedanken machen , kreativen Menschen Raum zu geben anstatt sie zu verdrängen. Denn seien wir mal ehrlich! Bunte Mauern sehen besser aus als braune!

In diesem Sinne: Lasst euch nicht unterkriegen und passt auf euch auf. Streetart is not a crime!

Bild 1:
wand

Bild 2:
ökökn

Bild 3:
lljbhbvj

Bild 4:
bnjl

Alle Fotos wurden von uns zu Dokumentationszwecken gemacht. Wir kennen niemanden der Künstler_Innen, noch sind wir selbst beteiligt gewesen!

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An dieser Stelle rufen auch wir dazu auf am

18. Juni um 16 Uhr

zu den Lippekaskaden zu gehen,
um der Stadt zu zeigen wie nötig Freiraum für uns ist!





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