Archiv für Februar 2011

Auf nach Stolberg!

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Seit 2008 instrumentalisieren Nazis den Tod eines Jugendlichen in Stolberg für ihre rassistische Propaganda. Dabei ist ihr Ziel in Stolberg einen Märtyrerkult aufzubauen, ähnlich dem, der etwa im schwedischen Salem besteht. In Neonazikreisen setzte sich eine Konstruktion der Ereignisse durch, die auf Opfermythos, Märtyrerkult und Rassismus setzt. Es wurde ein Bild gezeichnet, nachdem die Tat nur ein weiteres Beispiel, für eine ständige Verfolgung „der Deutschen“ durch MigrantInnen, durch Linke und durch eine breite Öffentlichkeit sei, gegen die sie sich gemeinsam, entschlossen und gewaltsam zur Wehr setzten müssten. Kevin P., der Getötete wurde stilisiert zum »Held, der für Deutschland fiel«, zum »Soldat, im Kampf ermordet«, zum »Märtyrer für die national(sozialistisch)e Sache«, eben als einer der ihren. Und wenn schon nicht einer der ihren, denn in dieser Frage sind sich die Neonazis nicht einig, so war er doch wenigstens »ein junger Deutscher«. Dass es sich bei dem Streit um einen sogenannten Beziehungsstreit handelte, erwähnten sie nicht. (mehr…)

Das braune Chamäleon

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Zu diesem Thema verteilten heute AktivistInnen und Freiwillige ca. 200 Flyer an PassantInnen und Haushalte. Die Flyer gingen weg wie warme Semmeln, was uns zeigt, dass BürgerInnen aufgeschlossen und durchaus interessiert sind wenn es um das Thema „Neonazis im Wandel der Zeit“ geht. Wir griffen im Flyer unter anderem die F.N.A.L. auf, welche in letzter Zeit viel Müll an Haushalte und PassantInnen verteilte, um zum Beispiel gegen AntifaschistInnen zu hetzen. Die Tatsache, dass man die Flyer der Neonazis hinterher zerknüllt vor Haustüren oder auf Gehwegen finden konnte, war hingegen recht amüsant. Sehr schön fanden wir, das anscheinend auch bei den Kleineren Interesse besteht, wenn es darum geht etwas gegen Neonazis zu tun. Alles in Allem war heute ein erfolgreicher Tag. Der Flyer kann nun auch als Infomaterial auf Anfrage von uns herausgegeben werden!

Soliaktion für LIEBIG14 !

Vor einigen Tagen erreichte uns erfreulicherweise folgende E- Mail, einer autonomen Gruppe aus dem Kreis Unna, die anscheinend ihrer Solidarität mit der Liebig14 in Lünen freien Lauf lies!
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RIESENSAUEREI!!

Nun wurde auch das letzte besetzte Haus in Berlin geräumt. Am 02.02.2011 wurde am Vormittag, das besetzte Haus Liebig14 gewaltsam von der Polizei geräumt. Natürlich stieß die Polizei auf großen Widerstand, aber einmal mehr zeigte sich, dass die Polizei ihre Anweisungen mit allen Mitteln durchsetzt. (mehr…)




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