Auf Aktion folgt Reaktion

Wie bereits veröffentlicht, wurde am 12. Dezember die Hirsch-Q angegriffen ( siehe Artikel unten ). Die Nazis versuchten die Gäste der Kneipe schwer zu verletzen, so stachen sie mit Messern auf diese ein und schlugen mit Barhockern bereits Verletzte. Auch wurde von Reizgas und Pfefferspray Gebrauch gemacht. Noch am selben Nachmittag fand eine Protestaktion statt, die durch die Dortmunder Innenstadt führte.

Diese spontane Demonstration, zu der sich über 100 AntifaschistInnen gemeinsam trafen, verlief über den Dortmunder Weihnachtsmarkt, wo der Demo eindeutig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Während einer kurzen Kundgebung, zu der auch Flyer an die PassantInnen verteilt wurden, wurden die AntifaschistInnen von einem Nazi, der sich zu dem Zeitpunkt auf dem Weihnachtsmarkt aufhielt, mit einem Hocker angegriffen. Dieser Nazi trug, nach Zeugenberichten, eine „Thor Steinar“ Jacke (Thor Steinar ist eine Bekleidungsmarke, die in eindeutig rechten Kadern getragen wird. Kleidung dieser Marke sind Erkennungsmerkmal der neonazistischen Szene.) und konnte wohl auch „ganz gut austeilen“. Jedoch bekam er auch genügend Resonanz von Seiten der AntifaschistInnen.

Leider befanden sich an diesem öffentlichen Ort, dem Weihnachtsmarkt, zu dem Zeitpunkt der Auseinandersetzung auch Eltern mit ihren Kindern, die das ganze mit ansehen mussten. An dieser Stelle möchten wir sagen, dass es keineswegs beabsichtigt gewesen ist, die aussenstehende Bevölkerung zu verängstigen. Es erfolgte lediglich Reaktion auf den Angriff des Nazis. Sollten hierbei Kinder erschreckt worden sein, tut es mit Sicherheit jedem/ jeder Antifaschisten/ Antifaschistin Leid.

Kurz nach dieser Auseinandersetzung löste sich die Demo auch auf, woraufhin aber noch etwa 20 Personenkontrollen mit anschließendem Stadtverbot/ Platzverweis etc. folgten.

für weitere Informationen: AJD





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