Eier für die NPD!

Am Samstag dem 27. November 2010 fanden sich auf dem Katernberger Marktplatz in Essen hunderte Menschen ein, um gegen die von der NPD angekündigte neofaschistische Kundgebung zu demonstrieren. Mitglieder der NPD fanden sich daher am Rande des Katernbergers Marktplatzes ein, bauten einen jämmerlichen kleinen Plastikstand auf, hielten Plakate und einige wenige Transparente hoch und kassierten über 60 Hühnereier, Klasse 2. Neben den Eiern hagelte es auch harte Kritik, Menschen, egal ob Anwohner oder Demonstranten Innen, sparten weder an Stimme, noch an Lust, in der Kälte zu stehen. Auch Kinder und ältere Menschen zog es zu dieser Gegenkundgebung.

Natürlich war auch die Polizei mal wieder sehr präsent und war bemüht mit aller Gewalt und aufgehetzten Hunden „Ausschreitungen“ zu verhindern. Obwohl der Protest friedlich verlief, hatte die Polizei anscheinend den Drang, in ihren Augen, potenzielle „Gewalttäter“ dem Gegenprotest zu entziehen und erlaubte sich daher das regelmäßige willkürliche Aussortieren von Gegendemonstranten, wobei ausschließlich die Polizei mit Gewalt vorging. Es wurden Demonstranten verhaftet und die ein oder andere Verletzung blieb dabei auch nicht aus. Auch das Bürgerzentrum, dass sich direkt am Marktplatz befindet, blieb nicht verschont und wurde kurzerhand von der Polizei gestürmt. Einen Grund dafür nannte die Polizei nicht.


Quelle: www.derwesten.de

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Quelle: www.derwesten.de

Man kann sagen, dass die Gegenkundgebung ihren Zweck erfüllt hat. Man konnte sehen, dass es auch noch Menschen gibt, denen es nicht egal ist, wenn neofaschistische „Parteien“ aufmarschieren und versuchen ihren Propagandamüll kund zugeben.Aber wir heißen es nicht gut wenn Menschen durch die Polizei zu schaden kommen.

Daher rufen wir nochmals zur Antirepressionsdemo am 15. März auf um zu zeigen, dass der Staat mittels Gewaltmonopol die Stimme des Widerstands nicht ersticken kann!





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