Archiv für April 2010

Contra geben!

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Die extrem rechte Partei „Pro NRW“ plant eine Wahlkampftour durch NRW, die am 3. Mai in Porta Westfalica starten und am 8. Mai in Düsseldorf enden soll. Am 4. Mai sind vier Stationen vorgesehen: Paderborn (10.30 Uhr), Soest (13.00 Uhr), Unna (15.45 Uhr) und Dortmund (17.30 Uhr). Hauptredner der Veranstaltung wird der deutsch-schwedische Millionär Patrik Brinkmann sein, der im letzten Jahr noch Mitglied der „Deutschen Volksunion“ (DVU) war.
(quelle und weitere infos:http://contrageben.blogsport.de/)

Also nehmt eure Freunde mit, etwas zum Krach machen und zusammen sorgen wir dafür,
dass sich niemand diesen Nazischmand anhören muss!

Rufaufbesserung!

Am heutigen Tag war die FNAL mal wieder fleißig Propaganda verteilen. Thema des Ganzen, war, dass Problem des Kindesmissbrauchs. Dieses Thema ist wichtig, keine Frage! Aber wenn Neonazis versuchen, durch solche brisanten Themen, ihr Image zu verbessern, dann bekommt die Sache eine ganz andere Bedeutung. Denn es ist offensichtlich, das die neuen modernen Nazis, dieses Thema missbrauchen, um dadurch eine größere Anfrage zu bekommen. Schließlich ist ein Spruch auf einem NPD- Plakat: „Todesstrafe für Kinderschänder!“ Es ist anzunehmen, auch wenn die Herren der Meinung sind, dass damit gezielt versucht wird, dass negative Image der gewaltbereiten Neonazis zu verbessern.

Wir sagen: “ Das ist Fassade! Die NSDAP hat auch nach außen, die soziale Partei raushängen lassen, und hinterrücks 6.000.000 Juden umgebracht. Das Bild des ausländerfeindlichen Rechtsradikalen wird versucht zu vertuschen. Stattdessen setzt man sich plötzlich für soziale Politik und Frieden ein. Diese Fassade MUSS eingerissen werden.“

Verkehrte Welt

Da die FNAL sich, auf ihrer Internetseite, unserer Texte bedient, wollen wir klar machen, dass wir in keinerlei Verbindung zu den Neofaschisten stehen. Wir arbeiten daran, eine Entfernung des Textes von der FNAL zu veranlassen. Wir werden uns durch diese offensichtliche Provokation, nicht auf einen Kleinkrieg einlassen.

Vergangenheit wird Gegenwart

In der Nacht zum 7.April 2010 haben bislang Unbekannte (Rechtsradikale) Hakenkreuze und die Aufschrift „F.N.A.L“ (wir berichteten bereits, dass dies Freie Nationale Aktivisten Lünen bedeutet und diese Gruppierung als eindeutig rechts gesinnt gilt) auf und neben das Judendenkmal an der Lippebrücke mit roter Sprühfarbe geschmiert und somit aufs niederträchtigste verschandelt und das brutale Kapitel Nationalsozialismus und die Reichspogromnacht im Jahre 1938 in lebhafte Erinnerung gerufen. Auch der Rest der Innenstadt zeigt Spuren der Schmierer.

Doch wieso das ganze Spektakel? Genügt es nicht, dass damals Menschen (ja, auch Lüner!) auf schreckliche Art und Weise gehetzt, verfolgt und schließlich in den Tod getrieben und getötet worden sind? Muss man das Ganze auch noch verballhornen und beschmutzen, das Andenken dieser Menschen beleidigen?
Wir befinden diese Aktion als eindeutig menschenverachtend und rassistisch, da eine Gruppierung persönlich angegriffen worden ist. Außerdem hoffen wir, dass das nicht der Startschuss zu einer Ära ist, in der Rassismus zum Alltag gehört, obwohl man mittlerweile fast der Meinung ist, es könnte durchaus schon der Fall sein.

..dieses Bild zeigt das Judenmahnmal an der Lippebrücke, nachdem es gereinigt wurde. Auf dem Mahnmal selbst waren vor der Reinigung noch 2 Hakenkreuze. Bildquelle: Lüner Anzeiger

Recht und Ordnung?

Wir wissen nicht so Recht was wir davon halten sollen, dass unser Freund und Helfer das Fahrrad für sich entdeckt hat. Was das Gefühl von Sicherheit verursachen soll, hat zum Nachteil, dass die „mobile“ Polizei nun noch kontrollfähiger ist. Jetzt ist keiner mehr sicher vor Bußgeldern oder Platzverweisen. Das kann der Stadt nur zu Gute kommen, da Sie anscheinend im Moment versucht sich durch Falschparker und Raser die Taschen voll zu machen. Von irgendwas muss der neue Lippesteg ja auch bezahlt werden. Schließlich mussten die Bauarbeiten offensichtlich gestoppt werden. Warum kann man nur vermuten. Wir finden es nicht in Ordnung, das die neue mobilere Polizei sich zum Ziel geteckt hat „Jagd“ auf Jugendliche zu machen, die irgendwo rumsitzen, trinken und zu laut sind. Die Stadt Lünen sollte aufhören ihre Probleme weg zu schieben. Sie sollte sich z.B. um die Jugendlichen kümmern, statt sie ständig von Ort zu Ort zu schicken. Fragt man die Polizei wo wir hin sollen, zucken die mit den Schultern! Beschäftigung statt Kontrolle!




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